Was versteht man eigentlich unter therapeutischem Reiten?
Beim therapeutischem Reiten geht es nicht darum das Reiten zu erlernen. Reittherapie ist eine Therapieform, bei der Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen, Behinderungen und Entwicklungsstörungen, durch den Kontakt mit dem Pferd, unterstützt und gefördert werden.
In der Reittherapie gibt es viele Bereiche, die gefördert werden können. Dazu gehören unter Anderem der Bereich der Motorik, Wahrnehmung, Kommunikation/Sprache, Psychologie, Kreativität und einiges mehr. Jeden dieser Bereiche kann man auf unterschiedliche Arten, ob durch Übungen oder Spiele, fördern.
Auch zur Entspannung kommt es bei der Reittherapie, was von großer Bedeutung ist. Wenn man sich entspannt, wird Stress abgebaut und körperliche und seelische Anspannungen vermindert. Man wird ausgeglichener, kann sich besser konzentrieren, lernt leichter und wird kreativer.
Das Pferd hat eine wichtige Rolle in der Reittherapie. Pferde sind jedem Menschen gegenüber aufgeschlossen, gutmütig, neugierig und treten ihnen ohne Erwartungen gegenüber. Sie sind zuverlässig, Leistungsbereit und zeigen Einfühlungsvermögen. Die Nähe zum Pferd vermittelt Wärme, Vertrauen und Sicherheit.
